Dienstag, 12. Dezember 2017

Footprints in the sand.

Mancherorts wird ja behauptet, dass es Hunde- oder Katzenmenschen gibt. Jenen, die die Hunde lieber mögen, wird gerne nachgesagt, sich würden doch nur einen Sklaven suchen, der ihnen bedingungslos ergeben ist und sich auch ungerechten Befehlen niemals widersetzt. Katzenmenschen sollen eher freiheitsliebend sein, skeptisch jede Order erstmal hinterfragen und niemals bedingungslos gehorchen. Ich mag Schubladen ja wirklich sehr ... vor allem, weil sie doch meistens heftig klemmen. Ja es gibt sie, die einen und die anderen, aber meistens ist es doch ganz anders und überhaupt verschieden. So kann man durchaus beides gerne haben, ganz ohne auf das andere herabzuschauen und doch ... bleibt oft eine Herzensnähe, die das eine ein klitzeskleines bisschen lieber hat. So bin ich doch ein bisschen mehr der Katzenmensch und hätte aber wohl auch noch ein Hundetier dazu, wenn ... ja wenn meine unerbittliche Nase da nicht entschieden motzen würde.







"One night I dreamed a dream.
As I was walking along the beach with my Lord.
Across the dark sky flashed scenes from my life.
For each scene, I noticed two sets of footprints in the sand,
One belonging to me and one to my Lord."

( Auszug aus dem Gedicht "Footprints in the Sand" von
Mary Fishback Powers, 1964)

 
Ein Holzbrett aus der Restekiste, eine Schachtel kleine Nägel, ein Hammer, und ein bisschen Baumwollgarn. Weihnachtsgabe vom Kind (mit ein bisschen Hilfe) für einen Menschen, der leider sein geliebtes Hundetier gehen lassen musste.



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Samstag, 9. Dezember 2017

In heaven No. 269 - Frau Holle

Wenn Frau Holle ihre Betten nur ordentlich aufschüttelt, dann schneit es auf der Erde. Wenn die Goldmarie das tut, dann wird sie für ihre gute Tat - eine von vielen freundlichen, empathischen, fleissigen - reich belohnt, während die überhebliche, empathielose und faule Pechmarie am Ende für ihre Tun bestraft wird.  So steht es zumindest im Märchen "Frau Holle", das sich Henriette Dorothea Wild damals ausgedacht hatte, die spätere Ehefrau von Wilhelm Grimm. Ja genau, einem der Gebrüder Grimm, die die Erstfassung des Märchens dann auch 1812 in ihrer Sammlung von Kinder- und Hausmärchen veröffentlichten. Zwar fehlt in dieser Erstfassung der prophetische Hahn und es gibt auch keine blutige Spindel, aber die Moral der Geschichte ist seitdem unverändert geblieben und lautet: "Tue Gutes und du wirst belohnt ... tue Schlechtes und du wirst bestraft".


Diese Botschaft findet sich in leichten Abwandlungen als moralischer Grundgedanke in jedem Märchen und auch wenn der Zustand der Gesellschaft vermuten lässt, dass das Vorlesen von Märchen und das Vermitteln dieser Werte leider in den letzten Jahrzehnten stark vernachlässigt wurde, ist sie auch heute noch gültig, wenn man sie mit "Karma is a bitch" auch etwas umgangssprachlicher ausdrückt ... oder als ganz simple Lebensweisheit, die man jedem Kind mit auf seinen Weg geben sollte, wenn es erwachsen wird: "Sei einfach kein Arschloch."

 
Wenn jeder etwas Gutes tut, dann ist die Welt ein besserer Ort.
In diesem Sinne habe ich heute persönliche Bitte an euch. Ein Freund betreut im Rahmen der "gpe - Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen Mainz" ein Projekt, in dem sich Menschen mit und ohne Behinderung in einer sozialen Stadtimkerei für den Umweltschutz und den Erhalt der Bienen engagieren können. Um die Weiterfinanzierung dieses, vor allem für Menschen mit psychischen Erkrankungen wertvollen, sozialen Projektes auch 2018 zu gewährleisten, soll eine Crowdfounding-Aktion gestartet werden. Dazu sind so viele Fans wie möglich für dieses Projekt auf der entsprechenden Seite der Bank notwendig, damit die Aktion gestartet werden kann.
Mit der Registrierung als Fan (auch mit dem Gesichtsbuch-Account möglich) geht man keinerlei finanzielle Verpflichtungen ein, es dient nur als Interesse-Gradmesser und entscheidet über den Start in die Finanzierungsphase. Die Organisatoren und die daran beteiligten Menschen freuen sich über jeden Unterstützer auf ihrer Crowdfounding-Seite, auf der auch noch mehr Infos über das Projekt zu finden sind -  und natürlich freuen sie sich auch über jedes Like auf ihrer Gesichtsbuch-Seite.

Crowdfounding-Seite > Link
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Für mich ist "blauer Himmel" nur die Minimalversion gegenüber der beeindruckenden und faszinierenden Dramatik, zu der unser Himmel in Verbindung mit Sonne, Mond und Wolken fähig ist. Deshalb zeige ich hier jeden Samstag eines oder auch mehrere Himmelsbilder, die ich die Woche über (oder auch bereits vor einiger Zeit) eingefangen habe. Manchmal sind es nur die Bilder, manchmal aber auch Gedanken, die mich die Woche über beschäftigt haben. Wer mitmachen möchte ist herzlich eingeladen, seinen Himmel und seine Worte hier zu verlinken.

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Dienstag, 5. Dezember 2017

Winterlied.

Das Feld ist weiß, so blank und rein,
Vergoldet von der Sonne Schein,
Die blaue Luft ist stille;
Hell, wie Kristall
Blinkt überall
Der Fluren Silberhülle.





Der Lichtstrahl spaltet sich im Eis,
Er flimmert blau und rot und weiß,
Und wechselt seine Farbe.
Aus Schnee heraus
Ragt, nackt und kraus,
Des Dorngebüsches Garbe.





Wintermorgen bei Fürth-Stadeln.


(...)

Die Auslassungszeichen stehen für fünf weitere Strophen dieses Gedichtes des Schweizers Johann Gaudenz Freiherr von Salis-Seewis (1762 - 1834), doch die ersten beiden reichen mir schon, um diesen klirrenden, traumschönen Wintermorgen perfekt zu beschreiben ...
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Sonntag, 3. Dezember 2017

1. Advent.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt ... am ersten der vier Adventssonntage vor dem Weihnachtsfest. Diese vier Sonntage bis Weihnachten symbolisieren die viertausend Jahre, die es laut Geschichte vom Sündenfall bis zur Geburt von Jesus von Nazareth gedauert hat - einer steht für jeweils tausend Jahre. Im 7. Jahrhundert legte Papst Gregor diese Anzahl fest, das Konzil von Trient bestätigte die Regelung und dabei ist es bis heute geblieben. Natürlich hat die Adventszeit zuallererst eine christliche Bedeutung und was ganz früher eine Zeit der Buße und des Fastens war, wandelte sich im Lauf der Jahrhunderte in der katholischen und protestantischen Kirche zu einer Zeit der Besinnung, der Hoffnung und der Vorfreude auf die Menschwerdung Gottes, auf den Erlöser. Auf fast jedem Tisch findet sich in der Adventszeit ein Kranz oder ein Gesteck mit vier kranzförmig angeordneten Kerzen - ein Kranz als Symbol des gewonnenen Kampfes christlicher Werte gegen das Dunkel des Lebens. 




Aber wie viel der christlichen Bedeutung steckt heute noch in der Adventszeit? Was ist davon noch übrig geblieben zwischen Dekoschlacht, Einkaufsstress, Konsumwahnsinn, Zuckerschock und Last-Christmas-Dauerberieselung? In der Politik und im Alltag merkt man davon wenig. Statt Besinnlichkeit und Hoffnung herrscht ein einziges Hauen und Stechen, der Untergang unseres Landes wird herbeigepöbelt und über eine angeblich schreckliche Realität fabuliert, in der man sich nicht mehr vor die Tür trauen könne, ohne zum Opfer zu werden. Überhaupt ist die Inszenierung als Opfer gerade hoch im Kurs, als gäbe es das Märtyrergewand im Ausverkauf billiger und am Jahresende würde der Preis winken für den heroischsten Retter des Abendlandes. Manchmal möchte man sich nur noch mit Grausen abwenden. Nein, nicht von unserem Land, unserer Gesellschaft oder womöglich der Demokratie, aber von jenen, die angeblich die Werte des christlichen Abendlandes retten wollen und doch gleichzeitig am allerwenigsten verstanden haben, um welche Werte es eigentlich geht und diese deshalb auch nicht mit Leben füllen können. 




Ich bin nicht religiös und gehe trotzdem manchmal in Kirchen. Die Atmosphäre ist dort still und friedlich und die Türen stehen offen für jeden, der Ruhe und Besinnung sucht. Auch die christlichen Feste Weihnachten und Ostern feiere ich seit meiner Kindheit als traditionelle Feste, deren Bedeutung ich schätze und respektiere, auch wenn ich keiner Kirche angehöre. So ist auch die Adventszeit, das Weihnachtsfest und die darauf folgende Zeit zwischen den Jahren für mich immer eine Zeit des Rückzugs, der Besinnung und auch der Hoffnung. Nicht darauf, dass eine einzelne Person als Erlöser kommen und alle Probleme lösen möge, sondern der Hoffnung darauf, dass ich selbst im Kleinen und weise Menschen im Großen Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit entwickeln, die wirklich der Tradition christlicher Werte folgen und die in diesem Sinn für die Menschen gemacht sind und nicht nur für den Profit. Der Tradition jener christlichen Werte, die auch ich als nicht religiöser Mensch mit unserer Gesellschaft verknüpfe und von denen ich mir wünsche, dass sie viel mehr gelebt, anstatt nur diskutiert und verteidigt werden. Ich wünsche mir, dass das Licht über das Dunkel siegt.



Habt einen schönen 1. Advent.
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Holzschale: vom Sperrmüll Moos : von hier
Pinienzapfen: Aus der Toscana mitgebracht
Kerzen: Depot
Tiere: Bastelladen
Kissen: DIY


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Samstag, 2. Dezember 2017

In heaven No. 268 - entsättigte Welt

In einer Welt, die immer lauter, greller und aggressiver wird, freue ich mich über alle Orte und Momente der Stille, zu denen diese Welt keinen Zutritt hat. Ohne religiös zu sein, mag ich deshalb Kirchenräume - nicht die überladenen, schnörkelvergoldeten, sondern die ganz schlichten, hohen, kargen, mit alten Holzbänken, hohen Decken, weißen Wänden und dicken, schweren Türen, um die Welt auszusperren. Ein ähnliches Gefühl der gedämpften Welt gibt mir aber auch der beginnende Winter, der die Stadt mit Schnee, Raureif und Nebel in Watte packt und alles Hässliche und Laute zudeckt. Übrig bleibt eine entsättigte Welt, in der das Atmen so viel leichter fällt und aus der all jene ausgeschlossen sind, die ihre Schönheit nicht sehen und ihre Stille nicht hören können.





Gestern Morgen in Fürth-Ritzmannshof an der Zenn.

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Für mich ist "blauer Himmel" nur die Minimalversion gegenüber der beeindruckenden und faszinierenden Dramatik, zu der unser Himmel in Verbindung mit Sonne, Mond und Wolken fähig ist. Deshalb zeige ich hier jeden Samstag eines oder auch mehrere Himmelsbilder, die ich die Woche über (oder auch bereits vor einiger Zeit) eingefangen habe. Manchmal sind es nur die Bilder, manchmal aber auch Gedanken, die mich die Woche über beschäftigt haben. Wer mitmachen möchte ist herzlich eingeladen, seinen Himmel und seine Worte hier zu verlinken.
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Donnerstag, 30. November 2017

Novembertisch - die pieksige Voradventssause

Als ich kürzlich den Begriff "Sause" nachschlug, weil ich gerne wissen wollte, woher das Wort kommt, bot mir der Oberlehrer des Netzes als Beispielsatz für die Beutung folgenden Satz an: "Es war eine Sause von geradezu spätrömischer Dekadenz.".* Ich gebe es zu, ich habe einen Hang zur Dekadenz. Das könnte ich ja nu eigentlich hemmungslos ausleben, wenn da auf der anderen Seite nicht auch eine sehr archaische, puristische Seite wäre, die das ganz Reduzierte, Klare, Einfache mag. Oder um es mit Goethe zu sagen: "Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust". 

So ringen bei mir diese beiden Seelen stets darum, wer die Oberhand behält - will ich das zuhause alles ganz pur, reduziert und minimalistisch haben, oder doch lieber üppig und ausladend? Vielleicht ist das auch ein bisschen stimmungsabhängig, aber im Voradvent war mir ständig kalt und misanthrop zumute und da war mir nach viel. Viel Wärme, viel Essen, viel Deko. Voradventssause. An manchen Tagen sah man den Tisch vor lauter Zweigen, Lebkuchenblechen, Päckchen, Bäumchen, Moos, Wein und Lichtern kaum noch. Für das Novemberfoto habe ich extra aufgeräumt, aber es ist trotzdem mehr auf dem Tisch als sonst so. Archaische Dekadenz. Zwei Seelen eben.


"Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, Die eine will sich von der andern trennen; Die eine hält, in derber Liebeslust, Sich an die Welt mit klammernden Organen; Die andere hebt gewaltsam sich vom Dust (= Staub) Zu den Gefilden hoher Ahnen."

(Faust I, Vers 1112 1117)


Monatstische 2017

(Juni, Juli und August mussten leider wegen Arbeitspause ausfallen)  


Meine Monatstische aus den vergangenen Jahren findet ihr alle  > hier.
Verlinkt mit: 12tel-Blick bei Tabea

Zuckerhutfichte: Gartenmarkt
Moos: von hier
Pinienzapfen: Souvenir aus der Toscana
Holzschalen, Apothekerglas: Flohmarkt
Kissen: DIY*Zitat: Quelle
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Dienstag, 28. November 2017

Nur noch drei mal schlafen ...

Nur noch drei mal schlafen, dann ist es soweit. Das erste Päckchen am Adventskalender wird geöffnet und ab da sind es nur noch 24 Tage bis Weihnachten. Ich mag diese Zeit, in der ich als erstes jeden Morgen die Lichterketten anknipse und alles funkelt, wenn ich die ansonsten noch dunkle Küche betrete. Das frühe Aufstehen ist damit gleich ein kleines bisschen weniger blöd. Und weil ich hoffe, dass das nicht nur mir so geht, habe ich dieses Jahr nicht nur 24 Päckchen für das große Kind, sondern gleich 48 Päckchen gepackt und die Hälfte davon in das neue Zuhause meiner Schwester getragen, wo sie jetzt als Adventsstadt mit einem bisschen morgendlichem und abendlichem Sternenglanz hoffentlich die Vorfreude auf Weihnachten genauso steigern, wie sie das hier tun.










Und wie sieht es bei euch aus? Sind die Adventskalender schon bestückt und aufgestellt?

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Samstag, 25. November 2017

In heaven No. 267 - Equality

Eigentlich geht man ja davon aus, dass wir in einer aufgeklärten, fortschrittlichen, demokratischen Gesellschaft und einem Wertesystem leben, das allen Menschen Respekt, gleiche Rechte und körperliche und seelische Unversehrtheit zugesteht und Diskriminierungen und Gewalt jeder Art deshalb ahndet, auch und vor allem gegen Frauen. Gerne wird deshalb mit dem Finger auf andere Länder, Kulturen und Religionen gezeigt und die Unterdrückung der Frauen dort angeprangert. Realistisch gesehen ist jedoch Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen auch in Deutschland noch an der Tagesaordnung. Angefangen beim Alltagssexismus der anzüglichen Sprüche, dem sich Mädchen und Frauen in jeder Lebenssituation ausgesetzt sehen, über schlechtere Karrierechancen und Bezahlung für gleichwertige Arbeitsleistung bis zu gewalttätigen sexuellen Übergriffen, gehört das alles leider auch zu unserem Alltag hier.
Die Missbrauchsdebatte um Hervey Weinstein und die anschließende #MeToo-Kampagne haben viele Dinge ans Licht gebracht, über die gerne der Mantel des Schweigens gebreitet und so getan wird, als gäbe es das bei uns nicht oder als wäre sexuelle Nötigung allenfalls ein Kavaliersdelikt. Das ist es nicht. Es vergiftet und zerstört Leben und es ist wichtig, dass auch in unserem Land endlich über das gesprochen wird, was für alle Frauen tägliche Realität ist: es gibt so gut wie keine Frau, die in ihrem Leben nicht schon ein- oder mehrmals sexuell belästigt wurde. Die Hemmschwelle, sexuelle Übergriffe anzuzeigen, ist nach wie vor hoch, weil Frauen oft immer noch nicht ernstgenommen werden und das Ignorieren eines deutlich ausgesprochenen "Neins" alleine immer noch nicht als Strafbarkeitsschwelle akzeptiert wird. Frauen verdienenen nach wie vor in gleichen beruflichen Positionen 21% weniger als Männer. Das alles passiert in Deutschland 2017. Und es muss sich ändern.


Aus diesen Gründen ist der "Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen" am 25. November als jährlicher Gedenk- und Aktionstag gegen die Diskriminierung von und Gewalt gegen Frauen auch im Deutschland 2017 noch ebenso wichtig, wie im Jahr 1981, als Menschenrechtsorganisationen diesen Tag ins Leben riefen, um auf die Missstände aufmerksam zu machen. Wurden seitdem Verbesserungen erreicht? Ja. Allerdings gibt es auch noch unglaublich viel zu tun - auf der ganzen Welt, aber auch hier bei uns.

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Donnerstag, 23. November 2017

In den Wäldern sind Dinge ...

"In den Wäldern sind Dinge,
über die nachzudenken,
man jahrelang im Moos liegen könnte."

(Franz Kafka)




Also ich zumindest könnte das. Für mich ist ein schöner Wald der Inbegriff von Geborgenheit. Zuhause. Gleichwohl bin ich durchaus wählerisch, welcher Wald für mich "schön" ist, denn einige Dinge müssen auf jeden Fall dabei zutreffen: große, alte Bäume wechseln sich ab mit jungen, die in Wettstreit treten, wer irgendwann den Alten einmal ersetzen können wird ... das Dach des Waldes muss fast geschlossen sein, so dass nur hier und da Sonnenstrahlen bis auf den Waldboden dringen ... Totholz und Pilze sind wichtig ... Heidelbeersträucher sind schön ... Farn ist noch schöner ... und Moos, ganz viel davon und in unterschiedlichen Arten. Moos brauche ich für mein Waldgefühl wie die Luft zum Atmen und ich kann Stunden damit verbringen, über weiche Moosteppiche zu gehen, mir diesen wunderbaren Mikrokosmos von Nahem anzusehen und über die weiche Oberfläche dieser Miniwälder zu streichen.
Zum Glück haben wir solche Wälder in unserer näheren Umgebung und einen davon sogar ganz in unserer Nähe. Und wenn man Glück hat, dann ist man dort sogar manchmal ganz alleine und kann den Wald atmen sehen ...



Stadtwald Fürth.

"Wenn man in einen Wald eintritt, so ist es, als trete man in das Innere einer Seele."

(Paul Claudel)



Verlinkt mit Ghislanas Naturdonnerstag

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Dienstag, 21. November 2017

Bald ist es soweit ...

Nur noch eine gute Woche dauert es, bis die Adventszeit beginnt. Nächsten Freitag darf überall das erste Türchen geöffnet, das erste Päckchen des Adventskalenders ausgepackt werden, um kleinen und großen Kindern das Warten auf Weihnachten zu versüßen. Hier werden die Kinder (mich eingeschlossen) dafür sicherlich nie zu groß oder zu alt sein und deshab gibt es bei uns weiterhin zwei Adventskalender - einen für den Nachwuchs und einen für mich.
Dieses Jahr habe ich schon im Sommer begonnen kleine Schachteln zu sammeln, um im November dann für zwei Adventskalender achtundvierzig Stück beisammen zu haben. Und dann habe ich verpackt. Zwei Tage lang ...



Man braucht dafür nur 24 kleine Schachteln (einfach mal in der Apotheke fragen, die haben von zurückgegebenen Medikamenten meistens welche übrig), Packpapier, Schnur, Klebestreifen, schwarze Klebepunkte, weißer Lackstift, eine batteriebetriebene LED-Lichterkette mit mehreren Schnüren, einen schönen Tannenzweig (Das Batteriekästchen verschwindet dahinter), etwas Blumendraht, um den Zweig zu befestigen - und natürlich 24 nette Kleinigkeiten, die man verpacken kann.
Zum Aufhängen habe ich mir eine Spannstange aus dem Baumarkt besorgt, wie man sie für Duschvorhänge verwendet. Wenn man keine stillgelegte Tür hat, dann funktioniert das Prinzip sicherlich auch prima in einer Fensterlaibung.




Tip:
Leider fiel mir erst hinterher ein, dass es sinnvoller gewesen wäre, die Päckchen nicht chronologisch, sondern durcheinander aufzuhängen - dann sieht der ganze Kalender nicht unsymmetrisch aus, wenn Päckchen um Päckchen verschwindet. Das nächste Mal denke ich hoffentlich daran. :-)

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